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Zahnzusatzversicherung für Zahnspange: Lohnt sich das?

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Zahnzusatzversicherung Zahnspange: Erwachsene zahlen ohne Versicherung bis zu 6.500 Euro, mit dem richtigen Tarif 0 Euro Eigenanteil

Das Wichtigste in Kürze

  • check Eine Zahnzusatzversicherung Zahnspange lohnt sich für Erwachsene, weil die gesetzliche Krankenversicherung ab 18 keine Kieferorthopädie übernimmt.
  • check Invisalign kostet 3.500 bis 6.500 Euro, feste Brackets 4.200 bis 6.000 Euro, beides komplett Eigenanteil.
  • check Tarife erstatten 70 bis 100 Prozent mit Hoechstbetraegen bis 8.000 Euro fuer Erwachsene.
  • check Die meisten Tarife haben keine Wartezeit, begrenzen aber die Erstattung in den ersten Jahren schrittweise.
  • check Schliessen Sie den Vertrag ab, bevor Ihr Zahnarzt eine Zahnkorrektur empfiehlt oder als laufende Behandlung dokumentiert.
Zahnzusatzversicherung für Zahnspange: Lohnt sich das?
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Inhaltsverzeichnis

1. Warum zahlt die GKV keine Zahnspange für Erwachsene?

Wer als Erwachsener über eine Zahnspange nachdenkt, stößt schnell auf ein Problem: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt kieferorthopädische Behandlungen nur für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag, und auch nur bei schweren Fehlstellungen der Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) 3 bis 5. Für Erwachsene gibt es keinen Festzuschuss, keinen Regelversorgungsanspruch und keine Ausnahme. Einzige Sondersituation: Wenn eine kombinierte kieferchirurgisch-kieferorthopädische Behandlung medizinisch notwendig ist, kann die GKV im Einzelfall leisten.

Für alle anderen Erwachsenen bedeutet das: Die gesamten Kosten einer Zahnspange, ob Invisalign, feste Brackets oder herausnehmbare Aligner, sind Eigenanteil. Eine Zahnzusatzversicherung Zahnspange kann diesen Eigenanteil deutlich senken. Allerdings schließen viele Tarife Erwachsenen-KFO aus oder begrenzen die Erstattung stark. Wer eine Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie sucht, muss deshalb genau prüfen, ob der Tarif KFO für Erwachsene überhaupt abdeckt.

Das zahnarztliche Honorar für eine Kieferumformung geringen Umfangs liegt laut GOZ bei 175 bis 266 Euro pro Kiefer. Bei hohem Umfang, etwa wenn mehrere Zahngruppen körperlich bewegt werden, steigt das Honorar auf 466 bis 709 Euro. Hinzu kommen Material- und Laborkosten, die den Gesamtpreis einer Behandlung auf 2.000 bis 6.500 Euro treiben können. Ohne Versicherungsschutz tragen Sie diese Summe allein.

Quellen: GOZ 2012

2. Welche Kosten übernimmt die Zahnzusatzversicherung?

Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie Erwachsene: Die Unterschiede zwischen den Tarifen sind erheblich. Die meisten Tarife am Markt schließen Erwachsenen-KFO komplett aus oder leisten nur nach Unfall. Die beste Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie Erwachsene erstattet zwischen 70 und 100 Prozent der Behandlungskosten, begrenzt durch einen Jahreshöchstbetrag.

Die folgende Übersicht zeigt Tarife mit verifizierter KFO-Erstattung für Erwachsene.

Tarif KFO-Erstattung KFO-Limit Beitrag
Concordia ZAHN SORGLOS 100 100 % 8.000 EUR 35,75 EUR/Monat
DFV Zahnschutz Exklusiv 100 100 % 2.000 EUR 43,70 EUR/Monat
DFV Zahnschutz Premium 90 90 % 1.800 EUR 34,00 EUR/Monat
DFV Zahnschutz Premium 80 80 % 1.600 EUR 30,30 EUR/Monat
DFV Zahnschutz Komfort 70 70 % 1.400 EUR 20,60 EUR/Monat

Der Concordia ZAHN SORGLOS 100 sticht mit einem KFO-Höchstbetrag von 8.000 Euro heraus. Wer eine Zahnzusatzversicherung Invisalign abschließen möchte, findet hier die höchste Deckung: Selbst eine Behandlung für 3.500 bis 6.500 Euro ist vollständig abgedeckt. Bei den DFV-Tarifen liegt das KFO-Limit zwischen 1.400 und 2.000 Euro, was für kleinere Korrekturen oder einen Retainer ausreicht, bei umfangreichen Behandlungen aber einen deutlichen Eigenanteil bedeutet.

Einen vollständigen Überblick über alle Leistungsbereiche der Zahnzusatzversicherung bietet unser Ratgeber Was zahlt die Zahnzusatzversicherung? Leistungen im Überblick .

Rechenbeispiel: Invisalign für beide Kiefer

Angenommen, eine Invisalign-Behandlung für beide Kiefer kostet 5.000 Euro. Die GKV zahlt 0 Euro. Mit dem Concordia ZAHN SORGLOS 100 (100 Prozent Erstattung, max. 8.000 Euro) erhalten Sie die vollen 5.000 Euro zurück. Ihr Eigenanteil: 0 Euro. Mit dem DFV Zahnschutz Exklusiv 100 (100 Prozent, max. 2.000 Euro) erhalten Sie 2.000 Euro. Ihr Eigenanteil: 3.000 Euro. Ohne Zahnzusatzversicherung zahlen Sie 5.000 Euro selbst.

Beachten Sie die Zahnstaffel: In den ersten Jahren begrenzt sie die Gesamtleistung des Tarifs. Die Concordia erstattet im ersten Jahr maximal 1.500 Euro, nach drei Jahren 4.500 Euro, und ab dem vierten Jahr ohne Grenze. Bei einer Behandlungsdauer von 18 bis 24 Monaten greift die Staffel also direkt. Planen Sie die Versicherung deshalb rechtzeitig, damit die Zahnstaffel zum Behandlungsbeginn möglichst weit fortgeschritten ist.

Quellen: GOZ 2012

3. Invisalign, Brackets oder Aligner: Was erstattet die ZZV?

Nicht jede Behandlungsart wird von der Zahnzusatzversicherung gleich erstattet. Viele Tarife unterscheiden nicht zwischen festen Brackets und durchsichtigen Alignern, solange die Behandlung kieferorthopädisch begründet ist. Entscheidend ist, ob der Tarif Kieferorthopädie für Erwachsene grundsätzlich einschließt.

Die gängigsten Behandlungsarten für Erwachsene im Überblick.

  • Metallbrackets: Festsitzende Apparatur auf der Zahnaußenseite. Bewährt und vergleichsweise günstig. Gesamtkosten für beide Kiefer liegen häufig bei 4.200 bis 4.500 Euro.
  • Keramikbrackets: Ähnlich wie Metallbrackets, aber zahnfarben und damit unauffälliger. Der Aufpreis gegenüber Metall erhöht die Gesamtkosten auf etwa 4.500 bis 6.000 Euro.
  • Lingualspange: Brackets auf der Zahninnenseite, von außen unsichtbar. Aufwendigere Technik, höhere Kosten. Nicht alle Tarife listen diese Variante explizit auf.
  • Aligner (z. B. Invisalign): Durchsichtige, herausnehmbare Kunststoffschienen. Beliebt bei Erwachsenen wegen der Ästhetik. Kosten für eine vollständige Behandlung: 3.500 bis 6.500 Euro je nach Komplexität.

Bei den geprüften Tarifen mit Erwachsenen-KFO gibt es in der Regel keine Einschränkung nach Behandlungsart. Der Concordia ZAHN SORGLOS 100 und die DFV-Tarife erstatten kieferorthopädische Maßnahmen unabhängig davon, ob feste Brackets oder Aligner verwendet werden. Ob Zahnzusatz Aligner oder klassische Brackets: Der Erstattungsbetrag richtet sich nach dem KFO-Prozentsatz und dem Höchstbetrag, nicht nach der Art der Apparatur.

Retainer: Die vergessene Nachsorge

Nach jeder kieferorthopädischen Behandlung folgt die Retention. Ein festsitzender Retainerdraht oder eine herausnehmbare Retentionsschiene stabilisiert das Ergebnis. Die Kosten liegen bei 300 bis 800 Euro. Viele Versicherte übersehen diese Position bei der Tarifwahl. Wer eine Zahnzusatzversicherung Retainer sucht, sollte prüfen, ob die Retention im KFO-Baustein enthalten ist. Tarife mit Kieferorthopädie für Erwachsene decken sie in der Regel mit ab, da sie zur KFO-Gesamtbehandlung gehört.

Quellen: GOZ 2012

4. ZZV ohne Wartezeit für Kieferorthopädie

Wer eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit Kieferorthopädie sucht, hat gute Chancen: Die meisten aktuellen Tarife haben keine allgemeine Wartezeit. Der Schutz beginnt mit dem vereinbarten Versicherungsbeginn. Das gilt auch für die geprüften Tarife mit KFO-Baustein: Weder die Concordia ZAHN SORGLOS 100 noch die DFV-Tarife setzen eine separate Wartezeit für Kieferorthopädie voraus. Auch eine Zahnzusatzversicherung Zahnspange ohne Wartezeit ist damit bei diesen Anbietern möglich.

Die eigentliche Einschränkung in den ersten Jahren ist die Zahnstaffel. Sie begrenzt die maximale Erstattungssumme pro Versicherungsjahr und steigt schrittweise an. Beim Concordia-Tarif sieht die Staffel so aus: maximal 1.500 Euro im ersten Jahr, 3.000 Euro nach zwei Jahren, 4.500 Euro nach drei Jahren und ab dem vierten Jahr ohne Begrenzung. Die DFV-Tarife staffeln ähnlich. Der DFV Zahnschutz Exklusiv 100 beginnt bei 1.750 Euro im ersten Jahr und erreicht nach fünf Jahren unbegrenzte Erstattung.

Für die Praxis bedeutet das: Schließen Sie die Zahnzusatzversicherung vor Zahnspange ab, idealerweise ein bis zwei Jahre bevor die kieferorthopädische Behandlung beginnt. So hat die Zahnstaffel Zeit zu wachsen, und Sie können einen größeren Teil der Kosten erstattet bekommen. Wer die Versicherung erst kurz vor Behandlungsbeginn abschließt, stößt mit den Staffelgrenzen schnell an die Erstattungsdecke.

Gesundheitsfragen beachten

Neben dem Timing spielt der Antragsprozess eine Rolle. Die Concordia stellt drei Gesundheitsfragen: fehlende Zähne, Parodontitis und Zahnschmelzdefekt. Die DFV-Tarife fragen nur nach einer bestehenden Voll- oder Teilprothese. Entscheidend: Wenn Ihr Zahnarzt bereits eine kieferorthopädische Behandlung empfohlen hat, gilt die Behandlung als angeraten. Die Versicherung kann die Leistung dann ausschließen. Schließen Sie den Vertrag daher ab, bevor Sie Ihren Zahnarzt auf das Thema Zahnspange ansprechen.

5. Laufende Behandlung: Wann ist es zu spät?

Zahnzusatzversicherung Zahnspange laufende Behandlung: Die häufigste Frage von Erwachsenen mit Zahnfehlstellung ist, ob ein Abschluss noch möglich ist, wenn der Zahnarzt die Behandlung bereits empfohlen hat. Die Antwort ist in den meisten Fällen: Für die kieferorthopädische Erstattung ist es dann zu spät.

Versicherungen unterscheiden zwischen einer geplanten und einer bereits angeratenen Behandlung. Eine Behandlung gilt als angeraten, sobald Ihr Zahnarzt eine kieferorthopädische Maßnahme empfohlen oder dokumentiert hat. Das kann ein Vermerk in der Patientenakte sein, eine Röntgenaufnahme mit Befund oder ein Heil- und Kostenplan. Ab diesem Zeitpunkt ist die Fehlstellung dem Versicherer gegenüber eine vorvertragliche Tatsache. Verschweigen Sie diese bei den Gesundheitsfragen, riskieren Sie eine Leistungsverweigerung oder Vertragsrückabwicklung.

Zahnspange angeraten: Was genau zählt?

Der entscheidende Moment ist nicht die Behandlung selbst, sondern die erste ärztliche Empfehlung. Folgende Situationen gelten in der Regel als angeratene Behandlung.

  • Arztgespräch: Ihr Zahnarzt oder Kieferorthopäde hat Ihnen mündlich eine Zahnspange empfohlen, und dies ist dokumentiert.
  • Befunddokumentation: Röntgenbilder oder Abdrücke in Ihrer Patientenakte zeigen eine behandlungsbedürftige Fehlstellung.
  • Heil- und Kostenplan: Ein schriftlicher Behandlungsplan liegt vor, auch wenn Sie noch nicht zugestimmt haben.
  • Überweisung: Ihr Zahnarzt hat Sie an einen Kieferorthopäden überwiesen.

Noch nicht angeraten ist die Behandlung, wenn Sie lediglich selbst den Eindruck haben, dass Ihre Zähne schief stehen, aber kein Zahnarzt dies bisher diagnostiziert oder empfohlen hat. Solange keine ärztliche Dokumentation vorliegt, können Sie eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie regulär abschließen.

Ausnahme: Tarife mit Sofortleistung bei laufender Behandlung

Wer eine Zahnzusatzversicherung sofort Kieferorthopädie sucht, wird bei einzelnen Tarifen fündig, allerdings mit Einschränkungen. Beim DFV Zahnschutz Exklusiv 100 und Premium 90 werden laut Vertragsbedingungen auch bereits angeratene und begonnene Behandlungen für Implantate und Implantatkronen erstattet. Für Kieferorthopädie gilt diese Ausnahme allerdings nicht automatisch. Prüfen Sie die konkreten Bedingungen im Tarifdetail, bevor Sie sich auf eine Sofortleistung für KFO verlassen.

6. Kinder vs. Erwachsene: Die wichtigsten Unterschiede

Speziell für KFO-Schutz ab dem Kindesalter erklärt unser Ratgeber Zahnzusatzversicherung für Kinder: KFO-Schutz ab Tag eins , wie Eltern die Eigenanteile bei KIG 1 und 2 absichern.

Bei Kindern und Jugendlichen sieht die Ausgangslage grundlegend anders aus. Die GKV übernimmt kieferorthopädische Behandlungen, wenn die Zahnfehlstellung in die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) 3 bis 5 fällt. Eltern zahlen zunächst 20 Prozent der Kosten als Eigenanteil voraus und erhalten diesen Betrag nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurück.

Die entscheidende Lücke für Kinder liegt bei leichten Fehlstellungen der KIG 1 und 2. Diese gelten als medizinisch nicht notwendig, und die GKV leistet nicht. Hier kann eine Zahnzusatzversicherung helfen. Der Concordia ZAHN SORGLOS 100 erstattet bei KIG 1 und 2 bis zu 8.000 Euro, bei KIG 3 bis 5 sogar ohne Höchstgrenze. Die DFV-Tarife erstatten Kinder-KFO ebenfalls, allerdings ohne Unterscheidung nach KIG-Stufe und mit dem gleichen Prozentsatz wie für Erwachsene.

Für Erwachsene fehlt der GKV-Zuschuss komplett. Es gibt keine KIG-Einstufung, kein Rückerstattungsmodell und keinen Eigenanteil-Vorschuss. Jede kieferorthopädische Behandlung ist vollständig privat. Eine Zahnzusatzversicherung Zahnspange Erwachsene ist deshalb besonders relevant, aber auch schwieriger zu finden. Die meisten Tarife am Markt versichern KFO nur für Kinder oder nur nach Unfall.

7. Fazit: Zahnzusatzversicherung vor der Zahnspange abschließen

Die GKV zahlt Erwachsenen keine Kieferorthopädie. Ob Invisalign, feste Brackets oder Aligner: Ohne Zahnzusatzversicherung tragen Sie Kosten von 2.000 bis 6.500 Euro allein. Tarife mit verifizierter Erwachsenen-KFO gibt es, sie sind aber selten. Der Concordia ZAHN SORGLOS 100 mit bis zu 8.000 Euro KFO-Erstattung deckt selbst umfangreiche Behandlungen ab. Die DFV-Tarife bieten 70 bis 100 Prozent Erstattung bei niedrigeren Höchstbeträgen.

Das Timing entscheidet über den Versicherungsschutz. Schließen Sie den Vertrag ab, bevor Ihr Zahnarzt eine Zahnspange empfiehlt. Warten Sie ein bis zwei Jahre, damit die Zahnstaffel wächst. Und vergleichen Sie die Tarife gezielt nach KFO-Erstattung für Erwachsene, nicht nur nach dem monatlichen Beitrag.

Welche Tarife darüber hinaus auch Bleaching, Knirscherschienen und Narkose absichern, erklärt unser Ratgeber ZZV-Spezialleistungen: Bleaching, Narkose, Knirscherschiene & mehr .

8. Häufige Fragen

In der Regel nein, zumindest nicht mit KFO-Erstattung für diese Behandlung. Sobald Ihr Zahnarzt eine Zahnspange empfohlen und dokumentiert hat, gilt die Behandlung als angeraten. Die Versicherung kann die Leistung dann ausschließen.

Entscheidend ist die ärztliche Dokumentation: Ein Vermerk in der Patientenakte, ein Röntgenbefund oder ein Heil- und Kostenplan reichen aus. Selbst eine mündliche Empfehlung mit Eintrag in der Akte zählt. Die Versicherung prüft bei der Leistungsabrechnung, ob die Behandlung vor Vertragsbeginn bekannt war.

Schließen Sie die Zahnzusatzversicherung deshalb ab, bevor Sie Ihren Zahnarzt auf das Thema Zahnspange ansprechen. Nur so sichern Sie sich den vollen Versicherungsschutz.

Ja, sofern der Tarif Kieferorthopädie für Erwachsene einschließt. Die meisten Tarife mit KFO-Baustein unterscheiden nicht zwischen festen Brackets und durchsichtigen Alignern wie Invisalign.

Die Kosten für eine vollständige Invisalign-Behandlung liegen bei 3.500 bis 6.500 Euro. Der Concordia ZAHN SORGLOS 100 erstattet bis zu 8.000 Euro und deckt damit auch teure Aligner-Behandlungen ab. Bei DFV-Tarifen liegt das KFO-Limit zwischen 1.400 und 2.000 Euro, was einen deutlichen Eigenanteil bedeutet.

Vergleichen Sie die Tarife gezielt nach dem KFO-Höchstbetrag. Bei Invisalign-Kosten von über 3.500 Euro macht ein höheres Limit den Unterschied zwischen vollständiger und teilweiser Erstattung.

Die meisten aktuellen Tarife haben keine allgemeine Wartezeit. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem vereinbarten Vertragsbeginn, auch für Kieferorthopädie.

Die eigentliche Begrenzung in den ersten Jahren ist die Zahnstaffel. Sie begrenzt die maximale Erstattungssumme pro Versicherungsjahr. Beim Concordia ZAHN SORGLOS 100 liegt das Limit im ersten Jahr bei 1.500 Euro und steigt schrittweise auf unbegrenzt ab dem vierten Jahr. Bei einer KFO-Behandlung für 5.000 Euro ist die Staffel also der begrenzende Faktor, nicht eine Wartezeit.

Planen Sie den Versicherungsabschluss ein bis zwei Jahre vor der geplanten Behandlung, damit die Zahnstaffel möglichst weit fortgeschritten ist.

KIG ist ein Bewertungssystem der gesetzlichen Krankenkassen, das den Schweregrad einer Zahnfehlstellung in fünf Stufen einteilt. Stufe 1 beschreibt leichte, Stufe 5 sehr schwere Fehlstellungen.

Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre übernimmt die GKV die Behandlungskosten ab KIG 3. Bei KIG 1 und 2 zahlt die Kasse nicht. Für Erwachsene ist das KIG-System praktisch irrelevant, da die GKV Kieferorthopädie nach dem 18. Lebensjahr grundsätzlich nicht übernimmt. Der Concordia-Tarif deckt bei Kindern KIG 1 und 2 mit bis zu 8.000 Euro ab.

Fragen Sie Ihren Kieferorthopäden nach der KIG-Einstufung Ihres Kindes. Sie bestimmt, ob die GKV leistet oder eine Zahnzusatzversicherung nötig wird.

In der Regel ja. Ein Retainer gehört zur kieferorthopädischen Gesamtbehandlung und wird von Tarifen mit KFO-Baustein üblicherweise miterstatter. Die Kosten liegen bei 300 bis 800 Euro.

Da der Retainer unter die KFO-Leistung fällt, wird er vom gleichen Erstattungssatz und Höchstbetrag abgedeckt wie die Zahnspange selbst. Beim DFV Zahnschutz Komfort 70 mit 70 Prozent Erstattung und 1.400 Euro Höchstbetrag wäre ein Retainer für 500 Euro mit 350 Euro erstattet. Der Eigenanteil beträgt dann 150 Euro.

Prüfen Sie im Leistungsverzeichnis Ihres Tarifs, ob Retention explizit aufgeführt ist. So vermeiden Sie Überraschungen bei der Abrechnung.

Eine kieferorthopädische Behandlung ist grundsätzlich in jedem Alter möglich, solange die Zähne und der Zahnhalteapparat gesund sind. Es gibt keine medizinische Altersgrenze für Zahnspangen oder Aligner.

In der Praxis lassen sich viele Erwachsene zwischen 25 und 55 Jahren behandeln. Die Behandlungsdauer liegt je nach Komplexität bei 12 bis 36 Monaten. Voraussetzung ist ein gesunder Kieferknochen und ein parodontal stabiles Gebiss. Ihr Kieferorthopäde prüft das vor Behandlungsbeginn.

Schließen Sie die Zahnzusatzversicherung rechtzeitig ab, unabhängig von Ihrem Alter. Je früher der Vertrag läuft, desto weiter ist die Zahnstaffel beim Behandlungsstart fortgeschritten.

Ja, wenn Sie eine kieferorthopädische Behandlung planen oder in Betracht ziehen. Ohne Versicherung tragen Sie Kosten von 2.000 bis 6.500 Euro komplett selbst, da die GKV für Erwachsene nicht leistet.

Ein Rechenbeispiel: Bei einer Invisalign-Behandlung für 5.000 Euro erstattet der Concordia ZAHN SORGLOS 100 die vollen 5.000 Euro (100 Prozent, max. 8.000 Euro). Die monatlichen Beiträge von 35,75 Euro summieren sich über drei Jahre auf rund 1.287 Euro. Dem steht eine Erstattung von 5.000 Euro gegenüber.

Vergleichen Sie die monatlichen Beiträge mit dem erwarteten Erstattungsbetrag für Ihre geplante Behandlung. Bei Kosten über 2.000 Euro rechnet sich eine Zahnzusatzversicherung mit KFO in den meisten Fällen.

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